Roland Rea

Mag. art. Roland Rea                 

diplom. akad. Maler Malerei des  „MAGISCHEN  SYMBOLISMUS“  

Geboren am 30.10.1951 in Wien als (frz.) Besatzungskind mit dem Namen  Roland Michel (dann Rӕdler)

„… im engen Untermietezimmer eines alten Herrn ärmlichst und gepfercht ohne eigenen Raum aufgewachsen – nur mit der Phantasie und dem Talent zum Zeichnen und Malen im imaginären Handgepäck…“

Die künstlerische Begabung von RR fiel bereits in der frühen Kindheit auf und ermöglichte so den Kontakt zur Außenwelt und überhaupt zum Überleben, insbesonders durch den alten Hauptmieter der kleinen Wohnung, der selbst Künstler war, und durch die liebenswürdige Volksschullehrerin Hermine Härtel (*1910) in 1070 Wien Neubau, Neustiftgasse 100, die RR´s besonderes Talent zum Zeichnen erkannten.

Jedoch: Mitten im Schuljahr 1961/62 – erfolgte die neuerliche Entwurzelung mit 10 Jahren: Übersiedlung von Wien Neubau in die ferne Brigittenau – im Gymnasium BRG XX mit akad. Maler Prof. Arminio Rothstein (*1927-1994) als Zeichen- und Zauberlehrer (als Fernsehclown Habakuk bekannt) und dem akad. Maler Prof. Hans Frank (* 1926 – + 2018), mit dem RR bis an dessen Lebensende einen freundschaftlichen Kontakt pflegte.     Seit den mittleren 60er Jahren waren die MALEREI und die LOVE & PEACE-MUSIC der Beatles & der Rolling Stones, der Doors, Janis Joplin, Jimi Hendrix, etc. das wahre ÜBERLEBENSELIXIER für RR als  echtes Kind der damaligen Hippiegeneration der Woodstock-Aera mit der grandiosen Sängerin Grace Slick von Jefferson Airplane, die am selben Tag wie RR Geburtstag hat.

 1965 – bei der TV- Zeitschrift „HÖR ZU“ erster öffentlicher Malwettbewerbspreis mit 13 Jahren

1968 – Goldmedaille für Schriftentwurf, erste Wandmalereien mit 16 Jahren RR´s bunte popige BEMALUNGEN von allen möglichen Gegeständen wie Lampen, Fahrrädern und                   Autos, Möbel, Wände & Schaufenster, einfach nahezu alles, was RR damals unter die Finger kam. 

1968 – Erste alleinige größere Auslandsreise in die Schweiz, nach Italien und Deutschland.

1969 – Entstehung erster ÖLGEMÄLDE auf Leinwänden TAFELBILDER auf Holz in einem Heim, wo man               RR´s  sämtliche Frühwerke geraubt hatte, was für den jungen Künstler ein weiterer harter Schlag war.

1970 – Grosses WANDGEMÄDE in WIEN Brigittenau (wurde bei Mauerdurchbruch zerstört)

1970 – 1971 – Wehrdienst beim Gardebataillon in Wien – die Kaserne als einzige Wohnunterkunft und „Maleratelier“ am Kasernendachboden der Maria-Theresien- Kaserne in Wien XIII.

1971 – Beziehung einer kleinen Substandard-Wohnung in Wien Leopoldstadt.

1971 – 1977 – Studium der MALEREI an der Hochschule/Universität für Angewandte Kunst in Wien in der Meisterklasse bei Professor Wolfgang Hutter – weltbekannter Vertreter und Gründungsmitglied der Wiener Schule des Phantastischen Realismus (m.Ernst Fuchs…)

Seit  1972  – Studienreisen: Paris, Provence, Apulien, Istanbul, Amsterdam, London, Ägäis, Tunesien..

Seit  1972  – Arbeiten auch an RADIERUNGEN auf  Zink- und Kupferplatten

Seit  1973  – Arbeiten auch an LITHOGRAPHIEN auf Solnhofer Schiefersteinplatten

Seit 1972 – zahlreiche Ausstellungen, Portraits, Herausgabe eigener Bildkalender und Buchillustrationen und Veröffentlichungen in diversen Printmedien.

1974 –  Auf eine Schiffsreise durch die Ägäis folgte die Ausstellung „IMPRESSIONEN“ in der Länderbank

1975 –  Tätigkeit als Maltherapeut in der Sonderanstalt für Jugendliche in Gerasdorf, N.Ö.

1976 – Erwerb einer 200 Jahre alten ORIGINAL SENEFELDER STEINDRUCK-            STERNPRESSE für Lithographie auf Solnhofer Schiefer Steinplatten.

1976 . Ausgedehnte Reise durch TUNESIEN bis in die SAHARA – wobei der LITHOGRAPHIE-ZYKLUS „TUNESIEN 76“ entstand, den RR auf Steinplatten zeichnete und mit der Sternpresse druckte. 1976 Grosse Ausstellung im Renaissanceschloß Potzneusiedel im Burgenland mit 3-Tagesfeier zum 25.GT.

 1977 Im Alter von 25 Jahren die erste (!) Begegnung mit der leiblichen damals 62 jährigen Mutter.

1977 Diplom für Malerei bei Prof. Wolfgang Hutter an der Hochschule/Universität für Angewandte Kunst in Wien mit dem 30-teiligen Zyklus „BAUM & STEINE“

1977 – Die Diplom-Ausstellung von RR im ÖAAB wird von Dr.Alois MOCK eröffnet

1979 – RR ist mit dem 1978 geschaffenem Ölgemälde „DER IMPULS“ als Entwurf für das Großprojekt eines  Kolossalgemäldes auf 1000m2 am Wiener Flakturm „Haus des Meeres“ – im  Wiener Esterhazypark in Wien Mariahilf –auf den Titelseiten und in sämtlichen öffentlichen Medien.

1979 – Überleben eines schweren Autounfalls bei Glatteis. Am 30..August werden viele Bilder, Originalwerke  von RR beim Großbrand in der Österreichischen Nationalbank ein Raub der Flammen.

1979 – Ausstellung des großen Diplom-Zyklus „BAUM & STEINE“ Zeichnungen, Radierungen, Ölbilder – im Lapidarium des N.Ö.-Landes-Museum Carnuntinum in Bad Deutsch Altenburg, N.Ö./CARNUNTUM

Seit 1979 große GLAS- und SPIEGELMALEREIEN

Seit 1979 Als ASTROLOGE und Mitglied der Wiener Astrologischen Gesellschaft tätig.

1979 – BUCH-ILLUSTRATIONEN zu „GEDANKEN IN UNS“ von Leo Lohberger.

1980 – Ausstellung „DER IMPULS“  in der Wiener Hypobank – 1010 WIEN, Kärntner Strasse

1980 – Selbstausbau eines Rohdachbodens zum ersten eigenen ATELIER.

1980 – Entstehung des Selbsbildnisses „DIE WANDLUNG“ – Ölgemälde auf Leinwand –  (von/1980-1984)  und des 10-teiligen LITHOGRAPHIE-ZYKLUS „GABRIELA 80“

Seit 1981 – Begegnungen mit Friedensreich HUNDERTWASSER, dem weltbekannten Maler aus Wien.  Spirituelle Einkehr in Buddhistischen Ashrams mit meditativem YOGA für die weiteren Jahre.

1981 – Reise nach FLORENZ, wo RR  in den Uffizien  von den Gemälden der Maler der Renaissance, vor allem von den Meisterwerken von Sandro BOTTICELLI  am meisten beeindruckt wurde.

1982 – Kleines TRAUMLEXIKON mit Gemälden von RR. „DER ERWARTETE WINTER“ entsteht.

1982 – Mit 30 J.RR´s Beginn der bewussten Aufarbeitung seiner erlittenen Traumen aus der Kindheit  

1982 – Der Bautenminister persönlich eröffnet die Ausstellung von RR mit seinem 4m2 grossen Ölgemälde auf  Leinwand „DER ERWARTETE WINTER“ im legendären Wiener.CAFE VERDE  am Spittelberg

1982 – Große DECKENMALEREI in WIEN Leopoldstadt in der Wohnung des Künstlers

Seit 1983 Lebenspartnerschaft mit der akad. Malerin Mag. art. Andrea Taborsky. Künstlername „ROLAND REA“

1984 Tätigkeit als Maltherapeut in der Psychiatrischen Klinik am Steinhof in Wien. 

1985 am 30.10. zum 34.Geburtstag: Vertreibung von der in mehreren Jahren selbst geschaffenen Kunstwerkstatt mit dem vom Eigentümervertreter gebrochenen Versprechen auf Ersatz, jedoch der Verführung  und Nötigung zur eigenhändigen Sanierung und zum neuerlichen Selbstausbau auf eigene Kosten in  einem anderen verfallenen 100- jährigen Rohdachboden eines alten Fachwerkhauses zu einem brauchbaren Maleratelier erlegen. – 7 harte Jahre am eigenhändigen Bau folgen – zusammen mit Mag. Andrea Taborsky.

1986 Grosse GLASWANDMALEREI in WIEN Meidling am Tivoli (= öffentlich)

1986 Ausstellung „LOOK“ im MC-CLUB, Management-Club der WI-Kammer 1010 WIEN

1988 Gestaltung der Silbermünze „100 JAHRE HOTEL PANHANS“ für die Casinos Austria,          die im Hauptmünzamt, der Münze Österreich, geprägt wurde.

1992 – Erste und einzige – überwältigende – Begegnung mit der um 1 ½  Jahre älteren           einzigen leiblichen in Wien geborenen Schwester SUZANNE MICHEL aus den U.S.A. von Amerika,             die damals als Baby in Wien von englischen Diplomaten adoptiert worden war – ein zu RR gänzlich konträres Schicksal.

1985 – 1992 – 7-jährige Bautätigkeit zusammen mit Mag .Andrea Taborsky – eigenhändiger Selbstausbau eines, verfallenen 100- jährigen Rohdachboden eines alten Fachwerkhauses in Wien, bei dessen Fertigstellung  nach 7 Jahren in dreißigtausend Arbeitsstunden wie aus heiterem Himmel nach der,  ATELIERPRÄSENTATION „STUDIO

2001 – EIN GESAMTKUNSTWERK“ im Österreichischen           Fernsehen: „Seitenblicke „FARBEFFEKTE“ mit Ehrengast Dr.Leo Wallner, dem Generaldirektor der,  CASINOS AUSTRIA, und in der breiten Öffentlichkeit bekannten „Promis“ als Gäste, vom 22.10.1992….

1992/1995 – Am 30.10.1992 – RR´s 41. Geburtstag: …die unbarmherzige ersatzlose Vertreibung (!)und somit die abermalige Entwurzelung durch die gierigen Hauseigentümer folgte. Dieses brutale Ereignis hat das Leben des Künstlers RR total verändert und wirtschaftlich ruiniert.  Seit damals ist dem Künstler der weltbekannte Maler Prof. Ernst FUCHS mitfühlend zur Seite gestanden.

1993 Ausstellung „THE POWER TOWER PROJECT©“ bei der Wr.Staatsoper & einzigartige GROSSBILDPROJEKTION DER WERKE von RR auf 1000m2 FLAKTURM  „HAUS DES MEERES“ im WIENER Esterhazypark unter dem Ehrenschutz des Wiener Bürgermeisters Dr. HELMUT ZILK.

1995 – 2013 Neuerlicher eigenhändiger Ausbau eines Architektenhauses am Land in Niederösterreich.  als künstlerischer Atelier-Ersatz bzw. als langjährige Übergangslösung in einer „Enklave“.

1996-1999 – RR-TITELBILDER & JUROR der ÖSTERREICH-weiten JUGEND –                         PLAKATWETTBEWERBE mit Ausstellungen im Hauptgebäude der ÖSTERREICHISCHEN POSTSPARKASSE von Otto Wagner in WIEN I.

2001 – Auftritt als Wiener Maler mit eigenen ÖLGEMÄLDEN im ÖSTERREICHISCHEN  FERNSEHEN            ORF 2 bei der Barbara Karlich – TV-SHOW zum Thema „Mutter du wolltest mich nicht, warum bin ich              geboren“, … …worauf die leibliche MUTTER  exakt einen Monat nach der Sendung gestorben ist. 2002 – Auftritt als weissagender ASTROLOGE auf der SCHALLABURG beim großen              Renaissancefest  im Sommer. Ausstellung der Werke von RR in der alten Burg ebenda.

2002  Geburt des mit Mag. Andrea Taborsky gemeinsamen Sohnes MERLIN Roland  Rea.

2005  Ausstellung in der PHANTASTEN-Galerie AKUM in der Universitätsstrasse in Wien.

2009  Künstlerische Ausstattung mit eigenen Werken bei der OLDTIMER-MESSE in Tulln.

2014  Beginn der Übersiedlung des ATELIERS nach Wilhelmsburg in eine 120 Jahre alte Landvilla.

2015 – 2018 Bedrohung der Wiener Wohnung durch Verlust durch einen Immobilienhai.

2018 – Seit Juli – Mitglied des Kunstvereins „KUNSTprisma LILIENFELD“ 

Zu LILIENFELD besteht eine mehrfache Beziehung, zumal einerseits die Bourbonenlilie im Wappen der mütterlichen Vorfahren aufschien, RRs Zeichenlehrer Prof. Arminio Rothstein seine letzte Ruhestätte in LILIENFELD gefunden hatte, wo seine Frau gebürtig ist und andererseits weil RR´s bessere Hälfte im Gymnasium im STIFT  LILIENFELD bildende Kunst und Technisches Werken unterrichtet.

Buchveröffentlichungen:      

Kleines TRAUMLEXIKON mit Gemälden von RR/-Lenzing AG

RR-Katalog „BAUM & STEINE“ des Niederösterreichischen Landesmuseums 

RR-Buch-ILLUSTRATIONEN in „GEDANKEN IN UNS“v. Leo Lohberger im Franta-Verlag-Wien

Dr. Heinrich Fuchs: „DIE ÖSTERREICHISCHEN MALER DES 20. JAHRHUNDERTS“ EUROPÄISCHES KÜNSTLERLEIKON, verschiedene internationale Künstlerverzeichnisse wie DE GRUYTER TITELBILDER von PSK-AUSSTELLUNGSKATALOGEN , RR-PORTRAITS im Thieme-Verlag,  u.a.